Ausflug der Ministranten von Don Bosco nach Würzburg

Lange vorher geplant, fuhren wir, die Ministranten von Don Bosco am Wochenende vom 11. - 13. September 2009 nach Würzburg. Zusammen mit Sr. Margarete und Pater Putzer wollten wir unseren ehemaligen Pfarrer Pater Kirchmann besuchen.
Ein VW-Bus und das Auto von P. Putzer wurde fachmännisch "bepackt" - Reisegepäck und Essen, das uns Fr. Prohammer vorgekocht hatte, wurden in den Autos verstaut; dann ging´s los.
Im Pfarrgebiet von P. Kirchmann ligt, abgelegen in einem Waldstück eine kleine Hütte, die den Salesianern gehört. Nach der Ankunft am Spätnachmittag in der "Don Bosco Hütte" erwies sich P. Putzer als guter Koch, indem er das Essen aufwärmte.
nach dem Abendessen stand eine erste Erkundung der Stadt bei Nacht auf dem Programm - und Eisessen war angesagt.
Am nächsten Tag besichtigte unsere Ministrantengruppe die Altstadt Würzburgs mit unserem Reiseführer Pater Putzer. Der zeigte uns sogar vor dem Hauptportal des Domes die "Nordsee" und die "Zugspitze" zugleich. Allerdings meinte er damit den Schnellimbiss "nordsee" und den vorderen Teil der vorbeifahrenden Straßenbahn.
Am frühen Nachmittag gab´s ein paar Kirchen zu besichtigen, den Dom und eine Führung durch die fürstbischöfliche Residenz. Nach diesem Rundgang suchten die einen den Dönerstand auf, andere begnügten sich mit Pommes und Currywurst am Marienplatz.
Dann ging ein Teil der Gruppe mit Sr. Margarete zum Schwimmen, während der andere Teil die Läden der Stadt unsicher machte. Zurück in unserer Hütte wurde nach dem Abendessen ein Filmabend veranstaltet.
Weil die erste Nacht sich doch "etwas" in die Länge zog, machte sich am zweiten Aben schon früh die Müdigkeit breit. Beim Einbruch der Nacht wurden wir sehr musikalisch und bildeten ein "Schnarchorchester".
Sonntagfrüh, Frühstück in unserer Hütte, eine erste Aufräumaktion und dann kamen einige von uns ihrer Pflicht als Altardiener nach und ministrierten am Sonntagvormittag in der Pfarrei St. Bruno.
Letztendlich möchten wir uns bei Pater Putzer, Sr. Margarete und Pater Kirchmann für diesen gelungenen Ausflug bedanken.
Markus Wolf, David und Cornelia Kasperczyk
Fernsehgottesdienst
"Könnten Sie sich vorstellen, dass aus Ihrer Pfarrei ein ZDF-Fernsehgottesdienst übertragen wird?"
Eigentlich klingt das doch recht toll und vielversprechend: ca. jeden 2. Sonntag wird ein katholischer Gottesdienst vom ZDF live aus verschiedenen Pfarreien in ganz Deutschland übertragen und damit werden ca. 1 Mio. Zuschauer erreicht, die diese Gottesdienste an den Bildschirmen mitfeiern. Und das Doppeljubiläum der Salesianer bot auch einen guten Anlass, diesen Gottesdienst aus einer Salesianerpfarrei zu übertragen. Warum sollte P. Kirchmann, der damals noch unser Pfarrer war, also "nein" sagen. Gewiss ist es aufch eine Ehre und eine gute Gelegenheit, die Pfarrei und den Orden in der Öffentlichkeit gut zu präsentieren, abe wie viel Arbeit damit verbunden ist, das hat am Anfang niemand wirklich eingeschätzt.
Zuerst mussten unsere Hauptamtlichen Pastoralreferent R. Sedlak und P. Putzer nach Frankfurt zur allgemeinen Information und Besprechung der "Grobplanung", bzw. zum Kamera-Training, danach folgten unzählige Gespräche, e-Mails, Sitzungen vor Ort, Telefonate zur Planung und Koordinierung der Details. Die Kirche wurde in Augenschein genommen und die Ausleuchtung, Standorte für Verkündigungen und Lesungen der verschiedenen Texte (auf der für und ungewohnten "rechten" Seite am Ambo mit der Don Bosco Büste) sowie für die Band ausgewählt.
Das alles war auch sehr notwendig, da der Kirchenraum ja im Fernsehen optimal zur Geltung kommen sollte mit all seinen offenen und verborgenen Schätzen wie z.B. der Kuppel, dem blauen Mosaikfenster, dem Kruzifix, der Madonnenfigur und der Wandteppiche in der Marienkapelle. Dann galt es natürlich, die Gebete, Lieder und Texte der Messe sekundengenau vorzubereiten und dann auch zu lesen und zu singen - immer in Rücksprache mit der Deutschen Liturgiekommission.
Das alles ging natürlich nicht ohne zahlreiche Mitarbeiter aus der PG: angefangen vom Geselligkeitsausschuss, der drei Tage lang fast ununterbrochen im Einsatz war, um die gesamte Mannschaft zu verpflegen, über die diversen Mitarbeiter des Gottesdienst-Vorbereitungs-Teams und die Lektoren, bis zu den Ministranten, Kommunionhelfern, dem Jugendchor, den Organisten und nicht zuletzt den jugendlichen Kabelträgern, die wirklich schwer geschuftet haben und den Frauen, die im Anschluss an den Gottesdienst die "Telefonzentrale" besetzten.
Die heißeste Phase war dann der Freitag und der Samstag bis zur Generalprobe am Abend, als das ZDF mit vier großen Lkw´s angereist kam, das das gesamte technische Equipment transportierte und die Kirche in eine übertragungsfähige "Bühne" umwandelte. Die Sprech- und Gesangsproben waren z.T. sehr nervenaufreibend, weil sie immer noch einmal wiederholt werden mussten, damit am Sonntag dann auch kein Versprecher den Ablauf stören würde.
Aber: der ganze Aufwand hat sich gelohnt! Die Rückmeldungen zum Gottesdienst (per Telefon, e-Mail, Briefe...) waren zu 95% positiv und es wurde neben der underschönen Kirche vor allem auch immer wieder lobend erwähnt: die Jugendband, die sehr informative Predigt, die gut gefüllte Kirche mit erstaunlich vielen jungen Leuten, die feierliche Gestaltung.
Auch das ZDF-Team lobte die außerordentliche gute Kooperation - sie haben sich in der Pfarrei sehr wohl gefühlt! Und Herr Hertl von der Redaktion der Katholischen Fernseharbeit schloss nicht aus , dass unsere Pfarrei wieder einmal angefragt wird.
Insgesamt war es sicher auch eine gute Werbung für die Pfarrei und den Salesianerorden.
Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für das Gelingen gilt allen ehren- und hauptamtlichen Mithelfern, die vor und vor allem auch hinter der Kamera ihren Beitrag geleistet haben, so dass wir neben aller "Aufführung" trotzdem einen würdigen Gottesdienst feiern konnten
(Quelle: Pfarrbrief Don Bosco + St. Wolfgang - Dezember 2009)
Augsburg feiert 75 Jahre Heiligsprechung Don Boscos

Am 1. April 1934 sprach Papst Pius XI Johannes Bosco in Rom heilig. In diesem Monat jährte sich das Ereignis zum 75. Mal, wie auch die Augsburger Zeitung mit einem Artikel von Silvia Kämpf titelte.
Für die Augsburger Pfarrgemeinde, die den Namen des Heiligen Johannes Bosco trägt, war das Jubiläum ein guter Grund zum Feiern.
Im Vorfeld traf sich P. Dieter Putzer mit Ministranten der Pfarrei, um über die Gestaltung der Eucharistiefeier am Abend des 1. April nachzudenken. Man entschied sich für zwei typische Szenen aus dem Leben Don Boscos, die in Zusammenarbeit mit Sr. Margarete eingeübt und von den Ministranten zu Beginn des Gottesdienstes gespielt wurden.
Als Hauptzelebrant und Festprediger durfte die Pfarrei P. Herbert Hermle begrüßen. Die musikalische Gestaltung des abendlichen Gottesdienstes über-nahm die Jugendband „Sparrows“ unter der Leitung von Reinhold Sedlak.
Auf einer großen Leinwand war das neue Don Bosco Bild von Sieger Köder zu sehen, das er aus Anlass des Jubiläums malte. Am Ende des Gottesdiensts verteilten die Ministranten das Bild in Form einer Karte und einen dazu passenden Meditationstext an alle Mitfeiernden.
Vier Ministranten eröffneten den Festgottesdienst und führten die beiden Szenen aus dem Leben Don Boscos auf, zunächst die Begegnung mit Bartolomeo Garelli in der Sakristei der Franziskuskirche in Turin und dann die überlieferte Friseur-Geschichte: Don Bosco ließ sich, inzwischen stadtbekannt in Turin, von einem einfachen, und – nach den Worten des Meisters – unbegabten Lehrling rasieren und die Haare schneiden.
P. Hermle verwies in seiner Ansprache darauf, dass es Don Bosco gelungen sei, das Vertrauen der jungen Menschen in ihre oft noch unentdeckten Talente zu fördern und betonte, dass jeder Mensch jemanden in seiner Nähe brauche, der ihm Mut macht und Zuversicht schenkt. Don Bosco, so P. Hermle, war für viele Kinder und Jugendliche in der Stadt Turin und darüber hinaus ein Mensch, der sie zum Leben ermutigte. Deshalb sei er als Vorbild noch heute hoch aktuell.
Nach dem Gottesdienst lud P. Putzer die Ministranten und die Jugendlichen der Band noch zu einem Imbiss und zu einer gemütlichen Abendrunde in die Martinsklause ein.
(Quelle: www.donbosco.de)